Furosemid: die starke Wassertablette bei Ödemen und Herzschwäche
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Furosemid: die starke Wassertablette bei Ödemen und Herzschwäche

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Lasix Generika enthält Furosemid, eine stark wirksame Wassertablette (Schleifendiuretikum). In Deutschland wird Furosemid bei Wassereinlagerungen durch Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen und bei Bluthochdruck verordnet; das Original heißt Lasix.

Auf dieser Seite lesen Sie, wann und wie Furosemid eingenommen wird, welche Nebenwirkungen an Blutsalzen und Nieren drohen, welche Wechselwirkungen wichtig sind und warum es nicht zum Abnehmen taugt. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

Lasix Generika

Wichtig: Furosemid ist eine stark wirksame Wassertablette. Es kann zu viel Flüssigkeit, Kalium und Natrium aus dem Körper spülen, besonders bei älteren Menschen, bei Hitze, Durchfall oder Erbrechen. Nehmen Sie Furosemid nie zum Abnehmen oder „Entwässern“ ohne ärztlichen Grund. Wer es dauerhaft nimmt, braucht regelmäßige Blutkontrollen. Die 100-mg-Tabletten auf dieser Seite sind in Deutschland unüblich.

In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

Was ist es?Schleifendiuretikum („Wassertablette“), das die Niere zu mehr Salz- und Wasserausscheidung anregt
WirkstoffFurosemid
Handelsnamen in DeutschlandLasix (Sanofi), Furosemid-ratiopharm, Furosemid AL, Furosemid STADA und weitere
Verschreibungspflichtig?Ja
Übliche DosisÖdeme: anfangs 40 mg, Erhaltung meist 40–80 mg täglich. Bluthochdruck: 40 mg einmal täglich
Hohe DosenTabletten mit 500 mg nur bei schwerer Nierenschwäche (GFR unter 20 ml/min), bis 1000 mg pro Tag unter Kontrolle
DarreichungsformTabletten; auf dieser Seite 40 mg und 100 mg

Wofür wird Furosemid eingesetzt?

Furosemid wirkt in der Henle-Schleife der Niere und hemmt dort die Rückaufnahme von Natrium und Chlorid. Wasser folgt dem Salz, die Urinmenge steigt innerhalb einer Stunde deutlich an. Laut deutscher Fachinformation wird es eingesetzt bei:

  • Ödemen (Wassereinlagerungen) durch Herzschwäche, Lebererkrankungen oder Nierenerkrankungen
  • Ödemen nach Verbrennungen
  • Bluthochdruck, allein oder zusammen mit anderen Mitteln
  • Hoch dosiert (500 mg): bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz, um die Restausscheidung zu erhalten

Bei akuter Herzschwäche mit Atemnot entlastet Furosemid Herz und Lunge oft schnell. Für die Langzeitbehandlung der Herzschwäche verbessert Furosemid die Beschwerden, aber nicht das Überleben; dafür sind andere Mittel zuständig.

Wie schnell wirkt Furosemid und wie lange?

Eine Tablette wirkt nach etwa 30 bis 60 Minuten, die stärkste Harnausscheidung ist nach 1 bis 2 Stunden erreicht, und nach etwa 6 bis 8 Stunden ist die Wirkung vorbei. Deshalb nehmen die meisten Furosemid morgens. Wer eine zweite Dosis braucht, nimmt sie am frühen Nachmittag, nicht abends, sonst stört der Harndrang den Schlaf.

Einnahme und Dosierung

  • Nüchtern, also vor dem Frühstück, unzerkaut mit einem Glas Wasser.
  • Bei Ödemen startet die Fachinformation mit 40 mg; reicht die Wirkung nach 6 Stunden nicht, kann der Arzt die Dosis erhöhen. Die Gewichtsabnahme soll nicht mehr als 1 kg pro Tag betragen.
  • Bei Bluthochdruck reichen meist 40 mg einmal täglich.
  • Kinder: 1 mg (bis 2 mg) pro kg Körpergewicht pro Tag, höchstens 40 mg.
  • Höhere Dosen gehören in ärztliche Hand, mit Kontrolle von Gewicht, Blutdruck, Kalium, Natrium und Nierenwerten.

Gewichtstagebuch bei Herzschwäche

Wer wegen Herzschwäche Furosemid nimmt, sollte sich jeden Morgen nach dem Toilettengang wiegen. Schnelle Gewichtszunahme bedeutet meist Wasser.

Faustregel aus der Nationalen VersorgungsLeitlinie Herzinsuffizienz. Ihr Arzt kann Ihnen eigene Grenzwerte nennen.

Wer darf Furosemid nicht nehmen?

  • bei Allergie gegen Furosemid oder Sulfonamide
  • bei Nierenversagen ohne Harnproduktion (Anurie), wenn Furosemid nicht wirkt
  • bei Leberkoma oder Vorstufen davon
  • bei schwerem Kalium- oder Natriummangel
  • bei Flüssigkeitsmangel (Dehydratation, Hypovolämie)
  • in der Stillzeit

Vorsicht bei niedrigem Blutdruck, Diabetes, Gicht, Prostatavergrößerung mit erschwertem Wasserlassen, Leberzirrhose und in der Schwangerschaft (nur nach strenger Abwägung).

Nebenwirkungen

Sehr häufig sind Störungen der Blutsalze (Kalium, Natrium, Magnesium), Flüssigkeitsmangel und ein Anstieg der Nierenwerte, besonders bei älteren Menschen. Häufig sind niedriges Kalium, erhöhte Harnsäure mit Gichtanfällen, erhöhte Blutfette und Schwindel durch Blutdruckabfall. Gelegentlich treten Hörstörungen auf, vor allem bei hoher Dosis oder Nierenschwäche. Selten sind schwere Hautreaktionen, Pankreatitis und Blutbildveränderungen.

Rufen Sie den Notruf 112 bei Ohnmacht, Verwirrtheit, starker Schwäche mit Herzstolpern, plötzlicher Atemnot oder einer schweren Hautreaktion mit Blasen. Bei starkem Durst, Muskelkrämpfen, Schwindel beim Aufstehen oder kaum noch Urin sprechen Sie am selben Tag mit dem Arzt oder dem Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Wechselwirkungen

MittelWas passiert
Ibuprofen, Diclofenac, ASS (hoch dosiert)Wirkung von Furosemid schwächer; bei Flüssigkeitsmangel Gefahr eines Nierenversagens
ACE-Hemmer, Sartanestarker Blutdruckabfall, Nierenfunktion kann sich verschlechtern
LithiumLithiumspiegel steigt, Vergiftungsgefahr
Digoxin, DigitoxinRhythmusstörungen bei Kalium- oder Magnesiummangel
Kortison (Prednisolon), Abführmittelnoch mehr Kaliumverlust
Aminoglykosid-Antibiotika, Cisplatinhöhere Gefahr für Nieren und Gehör
SucralfatFurosemid wird schlechter aufgenommen; 2 Stunden Abstand

Furosemid und andere Wassertabletten

Furosemid wirkt kräftiger und kürzer als Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazid. Weil es Kalium ausschwemmt, wird es oft mit dem kaliumsparenden Spironolacton (Aldactone Generika) kombiniert. Torasemid ist ein verwandtes Schleifendiuretikum mit längerer Wirkung. Gegen Bluthochdruck allein sind andere Mittel meist besser geeignet, etwa Amlodipin (Norvasc Generika). Weitere Mittel finden Sie unter Herzkrankheiten.

Häufige Fragen

Bekomme ich Furosemid ohne Rezept?

Nein. Furosemid ist in Deutschland verschreibungspflichtig, weil es Blutsalze und Nieren stark beeinflusst.

Kann ich mit Furosemid abnehmen?

Nein. Furosemid spült Wasser aus, kein Fett. Das Gewicht kommt mit dem nächsten Glas Wasser zurück. Die Einnahme ohne medizinischen Grund kann gefährliche Kalium- und Natriumstörungen, Nierenschäden und Ohnmacht verursachen. Im Sport steht Furosemid als Maskierungsmittel auf der Dopingliste.

Warum morgens?

Weil die Wirkung nach 30 bis 60 Minuten einsetzt und etwa 6 bis 8 Stunden dauert. Wer abends nimmt, muss nachts mehrmals zur Toilette.

Muss ich mehr trinken?

Nicht automatisch. Bei Herzschwäche legt der Arzt oft eine Trinkmenge fest, die Sie nicht überschreiten sollen. Bei Hitze, Fieber oder Durchfall kann dagegen Flüssigkeitsmangel entstehen. Fragen Sie Ihren Arzt nach Ihrer persönlichen Trinkmenge.

Brauche ich zusätzlich Kalium?

Das hängt von den Blutwerten ab. Manche Patienten brauchen Kalium oder eine Kombination mit einem kaliumsparenden Mittel, andere nicht. Nehmen Sie Kalium nicht eigenständig ein, ohne Ihre Werte zu kennen.

Gibt es Lasix 100 mg in Deutschland?

In Deutschland sind vor allem 20 mg, 40 mg (Lasix, Generika) und 500 mg (nur bei schwerer Niereninsuffizienz) üblich. Eine 100-mg-Tablette wie auf dieser Seite ist hier unüblich.

Quellen: Fachinformation Furosemid-ratiopharm 40 mg/500 mg Tabletten (fachinfo.de), Fachinformation Lasix (Sanofi), Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz, WADA-Verbotsliste. Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

  • Stefan Edelstein

    Hallo zusammen. Ich habe eine eher seltene Erkrankung namens Veneninsuffizienz. Alles, was Sie wissen müssen, ist, dass ich ständig Probleme mit Schwellungen in meinen Beinen habe. Und Lasix hat mich davor bewahrt, den größten Teil meines Lebens im Krankenhaus zu verbringen, gelinde gesagt. Es verursacht wirklich sehr häufiges Wasserlassen. Seien Sie darauf vorbereitet.

  • Edgar López

    Ödeme, die meinen ganzen Körper betrafen, verschlechterten sich. Es stellte sich heraus, dass ich auch ein Restless-Legs-Syndrom (RLS) habe. Ich bekomme nach der Einnahme von Lasix leichte Kopfschmerzen. Aber es lohnt sich. Wenn man sich eines Tages wie ein Ballon aufgeblasen fühlt und dann innerhalb von 24 Stunden abschwillt, ist das fantastisch. Kopfschmerzen sind nichts im Vergleich zur Wirkung des Medikaments.

  • Lucy Bryant

    Dieses Medikament sollte mir helfen, meinen Blutdruck zu kontrollieren und das Ödem in meinen Füßen zu behandeln. Das Medikament verursachte Kopfschmerzen und machte meine Augen sehr trocken. Ich weiß nicht, vielleicht hätte ich mehr Wasser trinken sollen. Wie auch immer, was sind die Ergebnisse? Das Medikament hat meinen Blutdruck nicht verbessert, aber es half bei dem Ödem.

  • Friedrich Schultz

    Meine Diagnose ist ein beidseitiges Ödem. Der erste Versuch mit Lasix war wegen der Dosierung nicht erfolgreich. Die Standardtagesdosis war für mich nicht wirksam. Zum Glück verstand mein Arzt, dass ich mehr brauchte, und verschrieb mir zweimal täglich 40 mg. Danach spürte ich Verbesserungen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Dosierung korrekt ist, bevor Sie Schlussfolgerungen ziehen.

  • Baldwin O'Connell

    Ich litt unter Lymphödem und venösem Ödem und mir wurden 40 mg Lasix verschrieben, um meinen Zustand zu behandeln. Alles in allem bin ich zufrieden. Seien Sie darauf vorbereitet, alle 30 Minuten pinkeln zu müssen, wenn Sie schwere Zustände wie meinen haben.

  • Martin Edison

    Das Medikament wirkt, wie es soll. Ich empfehle, es morgens einzunehmen, damit es Sie nachts nicht wegen des Harndrangs weckt. Die einzige Nebenwirkung, die ich hatte, war Kopfschmerzen (nicht schwerwiegend).

  • Ulrike Weber

    Ich lebe schon eine Weile mit CHF; es verursacht Flüssigkeitsansammlungen in meinem Körper, und mein Gewicht beträgt etwa 400 Pfund. Manchmal ist es so schlimm, dass ich spezielle Medikamente nehmen muss, um die Schwellungen loszuwerden. Ich habe Lasix drei Wochen lang ausprobiert. Bisher waren meine Ergebnisse ausgezeichnet. Ich habe keine Atemnot mehr und habe etwa 50 Pfund verloren (alles Flüssigkeit!).

  • Matt Moore

    Ich hatte eine schwere Lungenentzündung und nachdem ich die Krankheit überwunden hatte, stand ich vor einem weiteren Problem – Schwellungen in meinen Beinen. Ich nehme jetzt seit einer Woche Lasix. Und es lässt mich schwitzen und pinkeln wie ein Pferd. Das Ödem lässt allmählich nach.

  • Lena Hoffmann

    Das Medikament hat bei mir nicht viel bewirkt. Ich musste wirklich oft auf die Toilette, aber meine Schwellungen sind nicht kleiner geworden. Schade.

  • Alexander Meyer

    Das Medikament half mir, mit dem Ödem nach der Entfernung des Nierensteins fertig zu werden. Großer Dank an den Arzt. Er korrigierte ständig die Dosis, und ich wurde regelmäßig getestet. Ich rate zu dem Medikament nur, wenn Sie unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden.

  • Robert Böhm

    Ich nehme diese Tabletten seit sieben Tagen und kann es nicht mehr ertragen. Ich gehe alle 10 Minuten auf die Toilette. Manchmal sitze ich einfach da, weil ich weiß, dass ich bald wieder gehen muss. Das ist nicht das, was ich mir vorgestellt hatte, als ich dieser Therapie zugestimmt habe.

  • Tina Kramer

    Ich nehme diese Pillen, um schweres peripheres Ödem loszuwerden. Die Schwellung konzentriert sich auf Bauch, Füße und Knöchel. Der Arzt gab mir eine Dosierung von 40 Milligramm pro Tag. Es sind fünf Tage vergangen, aber ich spüre keinen Wow-Effekt. Ich habe immer noch Schmerzen. Mein Arzt sagt, ich solle auf bessere Ergebnisse

  • Naomi Phillips

    Ich hatte keine richtigen Ergebnisse, bis ich die maximale Dosierung bekam. Ich habe auch eine Insulinresistenz/metabolisches Syndrom, was ein Faktor sein könnte. Ich begann mit 10 mg bei Bedarf, dann musste ich auf täglich 20 mg erhöhen. Dann erreichte es 40 mg täglich. Endlich fühlte ich mich normal, und meine Schwellungen waren weg.

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