COVID-19 – ehrliche Einordnung der gelisteten Wirkstoffe

  • Aralen Generika

    33.44€ 31.85€

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  • Hydroxychloroquin

    29.53€ 28.12€

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  • Olumiant Generika

    54.37€ 51.78€

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  • Stromectol Generika

    42.77€ 40.73€

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  • Zithromax Generika

    41.67€ 39.69€

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Keines der Produkte auf dieser Seite ist ein Mittel zur Selbstbehandlung von COVID-19. Chloroquin, Hydroxychloroquin, Ivermectin und Azithromycin haben in großen Studien bei COVID-19 nicht geholfen, können aber schwere Nebenwirkungen verursachen. Baricitinib wird nur im Krankenhaus bei schwer erkrankten Patienten eingesetzt. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

Diese Kategorie trägt den Namen «COVID-19», weil die hier gelisteten Wirkstoffe zu Beginn der Pandemie diskutiert wurden. Inzwischen ist die Studienlage klar: Für die Behandlung zu Hause empfehlen die deutschen Leitlinien keines dieser Mittel. Wer an COVID-19 erkrankt und zu einer Risikogruppe gehört, sollte früh mit dem Hausarzt sprechen. Für Risikopatienten gibt es in Deutschland eigens zugelassene antivirale Medikamente wie Paxlovid, die nur der Arzt verordnet und die in den ersten Tagen nach Symptombeginn eingenommen werden müssen.

Die fünf Produkte haben eigene, zugelassene Anwendungsgebiete. Wir beschreiben sie hier ehrlich, damit niemand sie in falscher Hoffnung gegen COVID-19 einnimmt.

Die Produkte und ihre tatsächlichen Anwendungsgebiete

  • Aralen Generika (Chloroquin) – 250 und 500 mg. Ein altes Malariamittel, in Deutschland heute nur noch selten (z. B. Resochin) zur Malariaprophylaxe und bei bestimmten Rheumaerkrankungen. Gegen COVID-19 unwirksam, Gefahr von Herzrhythmusstörungen und bei Überdosis lebensbedrohlich.
  • Hydroxychloroquin – 200 und 400 mg. In Deutschland (Quensyl) zugelassen bei rheumatoider Arthritis und Lupus erythematodes. Große Studien (RECOVERY, WHO Solidarity) zeigten keinen Nutzen bei COVID-19.
  • Olumiant Generika (Baricitinib) – 2 und 4 mg. Ein JAK-Hemmer gegen rheumatoide Arthritis, Neurodermitis und kreisrunden Haarausfall. Bei COVID-19 nur im Krankenhaus bei sauerstoffpflichtigen Patienten erprobt, nie zur Behandlung zu Hause. Risiko für Thrombosen, schwere Infektionen, Herz-Kreislauf-Ereignisse.
  • Stromectol Generika (Ivermectin) – 3, 6 und 12 mg. In Deutschland (Driponin, Scabioral) gegen Krätze und bestimmte Wurminfektionen zugelassen. Gegen COVID-19 in großen Studien ohne Nutzen. Höhere Dosen können Verwirrtheit und Krampfanfälle auslösen.
  • Zithromax Generika (Azithromycin) – 100, 250, 500 und 1000 mg. Ein Antibiotikum gegen bakterielle Infektionen. COVID-19 ist eine Virusinfektion, Azithromycin hilft dagegen nicht und fördert unnötig Resistenzen. Gehört in die Kategorie Antibiotika.

Was bei COVID-19 wirklich hilft

SituationWas empfohlen wird
Leichte Erkrankung, kein erhöhtes RisikoRuhe, ausreichend trinken, bei Bedarf Paracetamol oder Ibuprofen gegen Fieber und Schmerzen, zu Hause bleiben
Erhöhtes Risiko (höheres Alter, Vorerkrankungen, Immunschwäche)Früh den Hausarzt anrufen; ggf. antivirale Therapie, die innerhalb weniger Tage nach Symptombeginn starten muss
Atemnot, Brustschmerzen, VerwirrtheitNotruf 112

Die beste Vorbeugung gegen schwere Verläufe bleibt die Impfung nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Warum Selbstbehandlung mit diesen Mitteln gefährlich ist

  • Chloroquin und Hydroxychloroquin verlängern das QT-Intervall im EKG und können lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen, besonders zusammen mit Azithromycin.
  • Ivermectin wurde in der Pandemie in Tierarzneimittel-Dosierungen eingenommen, was zu Vergiftungen führte.
  • Baricitinib unterdrückt das Immunsystem und erhöht das Risiko für Thrombosen und schwere Infektionen.
  • Azithromycin wirkt nicht gegen Viren; unnötige Antibiotika fördern Resistenzen.
Sofort 112 anrufen bei Atemnot, Brustschmerzen, Herzrasen oder Ohnmacht, Verwirrtheit, bläulichen Lippen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung hilft der Giftnotruf Ihres Bundeslandes, in Berlin z. B. 030 19240. Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117.

COVID-19: Wie dringend brauche ich ärztliche Hilfe?

Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft.

Allgemeine Orientierung, keine Diagnose.

Häufige Fragen

Hilft Ivermectin gegen COVID-19?

Nein. Große randomisierte Studien haben keinen Nutzen gezeigt. Weder die EMA noch deutsche Leitlinien empfehlen Ivermectin bei COVID-19.

Hilft Hydroxychloroquin gegen COVID-19?

Nein. In den Studien RECOVERY und WHO Solidarity senkte es die Sterblichkeit nicht, erhöhte aber Nebenwirkungen.

Welche Medikamente gibt es in Deutschland gegen COVID-19?

Für Risikopatienten antivirale Mittel wie Nirmatrelvir/Ritonavir (Paxlovid), auf Rezept und früh nach Symptombeginn. Im Krankenhaus kommen weitere Medikamente zum Einsatz.

Kann ich Azithromycin vorsorglich nehmen?

Nein. Ein Antibiotikum hilft nicht gegen Viren und gehört nur bei nachgewiesener oder stark vermuteter bakterieller Infektion in die Behandlung.

Kann ich diese Mittel ohne Rezept kaufen?

Nein. Alle fünf Wirkstoffe sind in Deutschland verschreibungspflichtig, und keiner wird gegen COVID-19 verordnet.

Warum heißt die Kategorie dann COVID-19?

Der Name stammt aus der Anfangszeit der Pandemie. Wir haben dem Betreiber empfohlen, die Kategorie umzubenennen.

Quellen: S3-Leitlinie Empfehlungen zur Therapie von Patienten mit COVID-19 (AWMF), EMA-Stellungnahmen zu Ivermectin und Hydroxychloroquin, Robert Koch-Institut, STIKO, Fachinformationen Quensyl, Driponin, Olumiant (BfArM AMIce, EMA). Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

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