Aralen (Chloroquine Phosphate)
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Aralen (Chloroquine Phosphate)

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Aralen (Chloroquinphosphat) ist ein seit den 1940er Jahren klinisch etabliertes Antimalaria- und Antirheumatikum aus der Klasse der Aminochinoline — hergestellt von Sanofi. Chloroquin ist eines der ältesten Arzneimittel in der modernen Pharmakologie und bleibt trotz des Auftretens resistenter Malariastämme für spezifische Indikationen und Reiseziele klinisch relevant. Darüber hinaus gehört Chloroquin — ebenso wie das verwandte Hydroxychloroquin (Plaquenil) — zu den wichtigsten Medikamenten der Rheumatologie und wird weltweit bei Rheumatoider Arthritis und Systemischem Lupus erythematodes (SLE) eingesetzt. In Deutschland ist Chloroquin verschreibungspflichtig. Erhältlich in Dosierungen von 250 mg und 500 mg. Ab 31,85 € pro Packung — mit diskreter Lieferung nach Deutschland in 7 bis 14 Werktagen.

Aralen Generika

Medizinisch überprüft von Dr. Sarah Anderson, RPh, Klinische Pharmakologin — Aktualisiert Januar 2026

Was ist Aralen (Chloroquin)? — Wirkstoff und pharmakologische Einordnung

Aralen ist der Markenname von Sanofis Chloroquinphosphat-Formulierung. Chloroquin (Chloroquinphosphat) ist ein 4-Aminochinolin-Derivat, chemisch verwandt mit Hydroxychloroquin (Plaquenil) — wobei Hydroxychloroquin heute in der westlichen Rheumatologie bevorzugt wird aufgrund eines günstigeren Nebenwirkungsprofils bei rheumatologischen Langzeitindikationen. Für die Malaria-Prophylaxe in Regionen ohne Chloroquin-Resistenz bleibt Chloroquin eine etablierte Option.

Chloroquin-Generika — bioäquivalente Produkte mit identischem Wirkstoff und identischer Wirksamkeit — sind therapeutisch gleichwertig mit dem Originalpräparat Aralen. Unterschiede können in Farbe, Form oder inaktiven Hilfsstoffen bestehen — diese haben keinen Einfluss auf die Wirksamkeit.

Wirkungsmechanismus — Wie wirkt Chloroquin?

Chloroquin wirkt über mehrere komplementäre Mechanismen, die je nach Indikation unterschiedlich relevant sind:

Antimalarische Wirkung: Malariaparasiten (Plasmodium-Spezies) bauen im Erythrozyten Hämoglobin ab, wobei toxisches freies Häm (Ferriprotoporphyrin IX) entsteht. Parasiten detoxifizieren dieses Häm normalerweise durch Polymerisation zu unlöslichem Hämozoin. Chloroquin akkumuliert selektiv in den sauren Verdauungsvakuolen des Parasiten und hemmt die Häm-Polymerase — toxisches freies Häm akkumuliert und tötet den Parasiten ab. Da humane Zellen diesen Häm-Metabolismus nicht besitzen, ist dieser Mechanismus parasiten-selektiv.

Immunmodulatorische und antirheumatische Wirkung: Chloroquin erhöht den pH-Wert in intrazellulären Lysosomen und Endosomen — was die lysosomale Enzymaktivität hemmt und die Antigenpräsentation über MHC-Klasse-II-Komplexe reduziert. Dies führt zu einer Dämpfung der Immunreaktion und der Zytokinproduktion (insbesondere TNF-α, IL-1, IL-6) — dem Hauptmechanismus der Wirksamkeit bei Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis und SLE. Chloroquin hemmt zudem die Toll-like-Rezeptor-Signalwege die bei Autoimmunerkrankungen pathologisch aktiviert sind.

Antiproliferative Wirkung: Chloroquin hemmt die DNA- und RNA-Synthese durch Interkalation in die DNA-Doppelhelix — ein Mechanismus der in der onkologischen Forschung als Grundlage für mögliche adjuvante Therapieansätze untersucht wird, jedoch bislang ohne etablierte klinische Zulassung in der Onkologie.

Zugelassene Indikationen in Deutschland (EMA/BfArM)

1. Malariaprophylaxe — Reisende in Endemiegebiete: Chloroquin ist zugelassen zur Prophylaxe von Malaria in Regionen ohne signifikante Chloroquin-Resistenz bei Plasmodium falciparum. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) gibt jährlich aktualisierte Empfehlungen heraus, welche Regionen noch Chloroquin-sensitiv sind.

Regionen mit noch ausreichender Chloroquin-Empfindlichkeit (Stand 2026, DTG-Leitlinien):

  • Mittelamerika nördlich des Panamakanals (Mexiko, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama nördlich des Kanals)
  • Teile Hispaniolas (Haiti, Dominikanische Republik)
  • Nordafrika (Ägypten, Algerien, Tunesien, Marokko) — sehr geringes Risiko
  • Naher und Mittlerer Osten — einige Regionen

Regionen mit weit verbreiteter Chloroquin-Resistenz — Chloroquin NICHT empfohlen:

  • Subsaharisches Afrika — Chloroquin-Resistenz nahezu ubiquitär, Alternativen (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Doxycyclin) zwingend
  • Südostasien (Thailand, Vietnam, Kambodscha, Myanmar) — Multiresistenz
  • Ozeanien (Papua-Neuguinea, Vanuatu, Salomonen)
  • Amazonasbecken (Brasilien, Peru, Kolumbien)
  • Indischer Subkontinent — gemischte Resistenzsituation, Rücksprache mit Tropenmediziner empfohlen

Wichtig für Reisende aus Deutschland: Konsultieren Sie vor jeder Tropenreise einen deutschen Reisemediziner oder ein tropenmedizinisches Zentrum (z.B. Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin-Beratungsstellen) um die aktuelle Resistenzsituation des Reiseziels und die optimale Malariaprophylaxe zu klären. Regionale Resistenzmuster ändern sich — Reiseführer und allgemeine Internetinformationen können veraltet sein.

2. Malariabehandlung (Therapie der akuten Malaria): Chloroquin oral ist noch indiziert zur Behandlung der unkomplizierten Malaria durch chloroquin-sensitive Plasmodium-Spezies — insbesondere P. vivax, P. malariae und P. ovale, sowie chloroquin-sensitives P. falciparum in entsprechenden Regionen. Bei P.-falciparum-Malaria aus Regionen mit bekannter Resistenz sind Artemisinin-basierte Kombinationstherapien (ACT) die Erstlinientherapie.

3. Rheumatoide Arthritis (RA): Chloroquin ist als krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum (DMARD) bei Rheumatoider Arthritis zugelassen. In Deutschland und der EU wird heute überwiegend Hydroxychloroquin (Plaquenil) als bevorzugtes Aminochinolin-DMARD bei RA und SLE eingesetzt, da es ein günstigeres Langzeit-Sicherheitsprofil aufweist — insbesondere geringeres Retinopathierisiko. Chloroquin und Hydroxychloroquin haben vergleichbare antirheumatische Wirksamkeit.

4. Systemischer Lupus erythematodes (SLE): Chloroquin ist bei SLE zugelassen und war historisch das Standard-Aminochinolin bei dieser Indikation. Aktuelle EULAR-Leitlinien für SLE empfehlen Hydroxychloroquin für alle SLE-Patienten ohne Kontraindikation als Basistherapie — Chloroquin bleibt eine Alternative wenn Hydroxychloroquin nicht verfügbar oder kontraindiziert ist.

5. Weitere Autoimmunindikationen: Chronische Polyarthritis, Dermatomyositis, Sjögren-Syndrom, Porphyria cutanea tarda — bei letzterem durch Mobilisierung hepatischer Porphyrine über lysosomale Mechanismen.

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Dosierungsanleitung — Chloroquin nach Indikation

Malariaprophylaxe (Reisende):

  • Beginn: 1 Woche vor Einreise in das Malariagebiet — 2 Dosen à 5 mg/kg Körpergewicht im Abstand von mehreren Tagen; dann wöchentliche Erhaltungsdosis
  • Erhaltungsdosis: 5 mg/kg Körpergewicht (max. 300 mg Base = 500 mg Chloroquinphosphat) einmal wöchentlich — immer am gleichen Wochentag
  • Ende: 4 Wochen nach Verlassen des Malariaendemiegebietes fortführen
  • Maximale Prophylaxedauer: Bei Langzeitaufenthalten regelmäßige ophthalmologische Kontrollen ab dem ersten Jahr

Malariabehandlung (akute Malaria):

  • Tag 1: Initialdosis 10 mg/kg Körpergewicht (max. 600 mg Base), dann nach 6 Stunden weitere 5 mg/kg (max. 300 mg Base)
  • Tag 2 und 3: Je einmal 5 mg/kg (max. 300 mg Base) täglich
  • Gesamtdosis: 25 mg Base/kg über 3 Tage

Rheumatoide Arthritis:

  • 2,5 bis maximal 4 mg/kg Chloroquin-Base täglich (nie mehr als 4 mg/kg/Tag — Retinopathierisiko)
  • Typische Tagesdosis: 125–250 mg Chloroquin-Base (entspricht 250–500 mg Chloroquinphosphat)
  • Wirkungseintritt nach 6 bis 12 Wochen; vollständige Beurteilung der Wirksamkeit erst nach 3 bis 6 Monaten
  • Regelmäßige ophthalmologische Kontrollen alle 12 Monate zwingend

Systemischer Lupus erythematodes (SLE):

  • 2,5 bis maximal 4 mg/kg Chloroquin-Base täglich — individuell angepasst je nach Verträglichkeit und Ansprechen

Einnahme: Chloroquin immer mit oder nach den Mahlzeiten einnehmen — dies reduziert Magenbeschwerden signifikant. Mit einem vollen Glas Wasser einnehmen. Tabletten unzerkaut schlucken.

Vergessene Dosis: Bei täglicher Einnahme — sobald möglich einnehmen, außer wenn die nächste Dosis bald fällig ist. Bei wöchentlicher Prophylaxe — versäumte Dosis nicht nachholen; nächste Dosis am regulären Wochentag nehmen. Nie doppelte Dosis einnehmen.

Niereninsuffizienz: Bei eingeschränkter Nierenfunktion Dosisreduktion und verlängerte Dosierungsintervalle erforderlich — ärztliche Anpassung notwendig.

G6PD-Defizienz — Wichtiger Sicherheitshinweis

Vor Therapiebeginn mit Chloroquin sollte bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD)-Defizienz — einer X-chromosomal vererbten Enzymopathie — ein G6PD-Status bestimmt werden. G6PD-Defizienz ist häufiger bei Personen aus Regionen mit historisch hoher Malariaendemizität: Mittelmeerraum, Afrika, Mittlerer Osten, Südostasien.

G6PD-defiziente Erythrozyten sind empfindlich für oxidativen Stress. Chloroquin kann bei schwerer G6PD-Defizienz eine hämolytische Anämie auslösen — mit Symptomen wie plötzlicher Müdigkeit, Blässe, Gelbsucht und dunklem Urin. Bei leichter bis moderater G6PD-Defizienz ist Chloroquin häufig tolerierbar — individuelle Risikoabwägung mit dem behandelnden Arzt erforderlich.

Wichtige Wechselwirkungen

Absolute Kontraindikationen — niemals kombinieren:

  • Terfenadin, Astemizol, Cisaprid, Pimozid — additive QT-Verlängerung, Risiko lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen (Torsade de Pointes)
  • Andere Antimalariamittel mit QT-Verlängerungspotenzial (Mefloquin, Halofantrin) — kombinierte Kardiotoxizität

Bedeutende Wechselwirkungen — ärztliche Überwachung erforderlich:

  • Digoxin — Chloroquin erhöht Digoxin-Blutspiegel um bis zu 70%; Digoxin-Toxizität möglich. Häufige Digoxin-Spiegelkontrollen bei Kombination
  • Antidiabetika (Insulin, Sulfonylharnstoffe) — Chloroquin hat blutzuckersenkende Eigenschaften; Hypoglykämierisiko erhöht. Für Diabetiker aus Deutschland: engmaschige Blutzuckerkontrollen
  • Cimetidin — hemmt hepatischen Chloroquin-Metabolismus; Chloroquin-Spiegel steigen. Omeprazol oder andere PPI bevorzugen
  • Ciclosporin — Chloroquin erhöht Ciclosporin-Spiegel
  • Antazida und Kaolin — reduzieren Chloroquin-Resorption; mindestens 4 Stunden Abstand einhalten
  • Aminoglykoside — additive neuromuskuläre Blockade möglich
  • Azithromycin — additive QT-Verlängerung; Kombination nur unter EKG-Monitoring
  • Methotrexat — erhöhtes Risiko für Leberschäden bei Kombination; beide Wirkstoffe werden bei RA eingesetzt. Engmaschige Leberfunktionskontrollen

Nebenwirkungen von Aralen (Chloroquin)

Sehr häufig (betreffen mehr als 1 von 10 Anwendern):

  • Übelkeit — am häufigsten; erheblich reduziert durch Einnahme mit Mahlzeiten
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden

Häufig (betreffen bis zu 1 von 10 Anwendern):

  • Erbrechen, Durchfall
  • Sehstörungen — verschwommenes Sehen, veränderte Farbwahrnehmung, erhöhte Lichtempfindlichkeit (reversibel bei Therapieende)
  • Hautreaktionen — Juckreiz, Ausschlag, Veränderungen der Hautpigmentierung (Depigmentierung oder Hyperpigmentierung)
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Stimmungsschwankungen — Reizbarkeit, Nervosität

Seltene aber schwerwiegende Nebenwirkungen — sofort Arzt aufsuchen:

  • Chloroquin-Retinopathie — die gefährlichste Langzeitnebenwirkung. Irreversible Netzhautschädigung mit permanentem Sehverlust bei kumulativer Überdosierung oder Langzeittherapie ohne Monitoring. Risikofaktoren: kumulative Gesamtdosis über 460 g Chloroquin-Base, tägliche Dosis über 4 mg/kg, Niereninsuffizienz, vorbestehende Makulaerkrankung. Jährliche ophthalmologische Kontrollen mit OCT (Optische Kohärenztomographie) und Gesichtsfeldtestung sind bei Langzeittherapie zwingend
  • Kardiomyopathie und Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerung) — bei Langzeittherapie und hohen Dosen. EKG-Monitoring empfohlen. Chloroquin hat eine enge therapeutische Breite kardiovaskulär
  • Hämolytische Anämie — bei G6PD-Defizienz (siehe oben)
  • Schwere Hypoglykämie — besonders bei Diabetikern und höheren Dosen
  • Psychiatrische Reaktionen — Halluzinationen, Psychosen, Suizidgedanken (selten, aber dokumentiert)
  • Epileptische Anfälle — bei vorbestehender Epilepsie oder Überdosierung
  • Akute Überdosierung — medizinischer Notfall. Schon 30–50 mg/kg Körpergewicht können tödlich sein. Symptome: Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Krämpfe, kardiovaskulärer Kollaps. Sofort 112 anrufen

Kontraindikationen — Wer darf Aralen nicht einnehmen?

  • Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Chloroquin, Hydroxychloroquin oder anderen Aminochinolinen
  • Vorbestehende Retinopathie oder Makulaerkrankungen jeglicher Ursache
  • Gleichzeitige Einnahme von Terfenadin, Astemizol, Cisaprid, Pimozid oder anderen stark QT-verlängernden Medikamenten
  • Bekannte QT-Verlängerung im EKG
  • Schwere Herzerkrankungen (unkontrollierte Herzinsuffizienz, Arrhythmien)
  • Epilepsie und andere Krampferkrankungen — relatives Kontraindikation, individuelle Abwägung
  • Myasthenia gravis — Chloroquin kann neuromuskuläre Übertragung hemmen
  • Psoriasis — Chloroquin kann Psoriasis-Schübe auslösen oder verschlimmern

Schwangerschaft: Chloroquin ist in therapeutischen Dosen für die Malariaprophylaxe in der Schwangerschaft akzeptabel — Malaria in der Schwangerschaft ist weitaus gefährlicher als das Medikament. In Chloroquin-sensitiven Regionen ist es die bevorzugte Malariaprophylaxe in der Schwangerschaft. Für rheumatologische Indikationen wird Hydroxychloroquin in der Schwangerschaft bevorzugt. Immer ärztliche Rücksprache.

Stillzeit: Chloroquin tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über — bei Malariaprophylaxe akzeptiert. Für die Stillzeit gilt jedoch: Die ausgeschiedene Menge schützt den Säugling nicht vor Malaria.

Chloroquin vs. Hydroxychloroquin — Für deutsche Patienten

Chloroquin (Aralen) Hydroxychloroquin (Plaquenil)
Chemische Verwandtschaft 4-Aminochinolin 4-Aminochinolin (Hydroxyl-Derivat)
Wirkungsmechanismus Identisch Identisch
Malariaprophylaxe Ja — Erstlinientherapie in sensitiven Regionen Weniger gebräuchlich für Malaria
Rheumatoide Arthritis Zugelassen — aber Hydroxychloroquin bevorzugt Bevorzugte Wahl laut EULAR-Leitlinien
Systemischer Lupus (SLE) Zugelassen — Alternative Standardtherapie — alle SLE-Patienten ohne KI
Retinopathierisiko Höher — bei gleicher Dosis Geringer — bei empfohlenen Dosierungen
Kardiovaskuläre Sicherheit Ähnlich — QT-Verlängerung möglich Ähnlich — QT-Verlängerung möglich
Kumulative Maximaldosis Strikt begrenzt: max. 4 mg/kg/Tag Strikt begrenzt: max. 5 mg/kg/Tag

COVID-19 und Chloroquin — Wissenschaftlicher Stand 2026

Chloroquin und Hydroxychloroquin wurden während der frühen Phase der COVID-19-Pandemie (2020) intensiv als mögliche Therapeutika diskutiert. In-vitro-Studien zeigten eine Hemmung der SARS-CoV-2-Replikation in Zellkulturen — was zu weltweit umfangreichen klinischen Studien führte.

Die klinische Evidenz aus hochwertigen randomisierten kontrollierten Studien — darunter die WHO SOLIDARITY-Studie (über 11.000 hospitalisierte Patienten in 30 Ländern) und die RECOVERY-Studie (Großbritannien) — hat keinen klinischen Nutzen von Chloroquin oder Hydroxychloroquin bei COVID-19 nachgewiesen. Weder Sterblichkeit, Krankenhausaufenthaltsdauer noch Beatmungsbedarf wurden durch die Behandlung verbessert. Die WHO, EMA, das BfArM und das Robert Koch-Institut (RKI) empfehlen Chloroquin und Hydroxychloroquin ausdrücklich nicht zur Prävention oder Behandlung von COVID-19.

Chloroquin bleibt ein wertvolles Medikament für seine zugelassenen Indikationen — Malaria und Autoimmunerkrankungen. COVID-19 gehört nicht dazu.

Lieferung nach Deutschland — Alle Bundesländer

mario-farm.com liefert Aralen Generika diskret in alle deutschen Bundesländer. Standardlieferzeit: 7–14 Werktage.

Bayern (München, Nürnberg, Augsburg) — Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen) — Baden-Württemberg (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg) — Niedersachsen (Hannover, Braunschweig) — Hessen (Frankfurt, Wiesbaden, Kassel) — BerlinRheinland-Pfalz (Mainz, Koblenz) — Sachsen (Dresden, Leipzig) — Brandenburg (Potsdam) — HamburgSchleswig-Holstein (Kiel, Lübeck) — Thüringen (Erfurt, Jena) — Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Halle) — Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin) — Saarland (Saarbrücken) — Bremen — und alle weiteren Städte in Deutschland.

Alle Bestellungen werden in neutralen, unauffälligen Verpackungen ohne Hinweis auf den Inhalt oder den Absender versandt. Jede Bestellung enthält eine Sendungsverfolgungsnummer.

Häufig gestellte Fragen — Aralen (Chloroquin) in Deutschland

Für welche Reiseziele wird Chloroquin als Malariaprophylaxe empfohlen? Chloroquin ist nur noch für Regionen ohne signifikante Chloroquin-Resistenz bei P. falciparum geeignet — hauptsächlich Mittelamerika nördlich des Panamakanals, Hispaniola (Haiti, Dominikanische Republik) und Teile des Nahen Ostens. Für Subsaharisches Afrika, Südostasien und das Amazonasbecken sind Alternativen (Atovaquon/Proguanil = Malarone, Mefloquin = Lariam, Doxycyclin) zwingend erforderlich. Immer Rücksprache mit einem deutschen Reisemediziner vor der Reise.

Was ist der Unterschied zwischen Chloroquin (Aralen) und Hydroxychloroquin (Plaquenil)? Hydroxychloroquin ist ein Hydroxyl-Derivat des Chloroquins — chemisch eng verwandt mit identischem Wirkungsmechanismus. Hydroxychloroquin hat bei gleichem therapeutischen Nutzen ein günstigeres Langzeit-Sicherheitsprofil, insbesondere geringeres Retinopathierisiko. In der deutschen Rheumatologie und bei SLE wird heute fast ausschließlich Hydroxychloroquin (Plaquenil) eingesetzt. Chloroquin bleibt vor allem in der Malariaprophylaxe relevant.

Warum werden regelmäßige Augenkontrollen bei Chloroquin-Langzeittherapie benötigt? Chloroquin kann bei Langzeitanwendung — besonders bei kumulativen Dosen über 460 g Chloroquin-Base oder täglichen Dosen über 4 mg/kg — eine Retinopathie (Netzhautschädigung) verursachen, die zunächst asymptomatisch ist, aber bei Fortführung der Therapie zu irreversiblem Sehverlust führen kann. Jährliche ophthalmologische Kontrollen mit OCT und Gesichtsfeldtestung erlauben die frühzeitige Erkennung und Therapieanpassung bevor ein irreversibler Schaden eintritt.

Ist Chloroquin als COVID-19-Medikament geeignet? Nein — große randomisierte klinische Studien (WHO SOLIDARITY, RECOVERY) haben keinen Nutzen von Chloroquin oder Hydroxychloroquin bei COVID-19 nachgewiesen. WHO, EMA, BfArM und RKI empfehlen Chloroquin nicht zur COVID-19-Behandlung. Chloroquins anerkannte Anwendungsgebiete sind Malaria und Autoimmunerkrankungen.

Wie lange dauert die Lieferung nach Deutschland? Die Standardlieferzeit beträgt 7 bis 14 Werktage in alle deutschen Bundesländer. Jede Bestellung erhält eine Sendungsverfolgungsnummer. Die Sendung wird in diskreter, neutraler Verpackung ohne Hinweis auf den Inhalt geliefert.

Alle Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Konsultieren Sie vor der Einnahme eines Medikaments immer Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Christin Bach

    Ich hatte schwere Symptome von Covid. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich übergewichtig bin und einen hohen Blutdruck habe. Ich habe 5 Dosen Aralen in 5 Tagen eingenommen, der Unterschied war enorm. Ich hustete immer noch ein wenig, konnte aber schon normal atmen, und alle Körperschmerzen ließen nach. Ich hatte keine spürbaren Nebenwirkungen. Ich bin sehr froh, dass ich mich erholen konnte.

  • Kevin Thalberg

    Im Februar fühlte ich mich krank, verlor meinen Geruchssinn und hatte andere auffällige Symptome. Ein Schnelltest ergab ein positives Ergebnis für Covid-19. Ich begann, Aralen einzunehmen, und innerhalb der nächsten 48 Stunden ging es mir besser. Das Medikament verursachte Erbrechen und Magenbeschwerden. Aber wenn bei mir jemals wieder Covid diagnostiziert wird, werde ich auf jeden Fall Aralen nehmen.

  • Jonas Dietrich

    Ich hatte Covid und ernsthafte Atemprobleme, mir war sehr schwindlig und übel. Nach der dritten Einnahme von Aralen habe ich einen Unterschied gespürt. Heute ist es mein erster Tag ohne Aralen, es geht mir fast gut, ich fühle mich nur schwach.

  • Philipp Richter

    Es ist mein zweiter Kauf hier. Ich habe Aralen 250 mg mit Lieferung nach Hause vor zwei Wochen bestellt. Das beste Verhältnis von Preis und Qualität. Gute Kundenbetreuung!

  • Mandy Reinhard

    Ich habe gerade die 5. Dosis der 7-Tage-Kur eingenommen und fühle mich großartig. Manchmal habe ich einen Magenschmerz, der nach etwa einer Stunde wieder verschwindet. Aber es ist viel besser als das Gefühl, nicht atmen zu können.

  • Ines Gersten

    Ich habe den Eindruck, dass ich Aralen empfehlen kann. Ich habe die schrecklichen Symptome von Covid vermieden.

  • Martina Gloeckner

    Ich hatte kein Glück, und ich wurde krank. Ich nahm Aralen gegen eine kürzlich aufgetretene COVID-19-Infektion. Innerhalb von 5 Tagen verschwanden die Schmerzen und das hohe Fieber, und ich fühlte mich besser. Vergessen Sie nicht, vor der Einnahme dieser Pillen zu essen, sonst kann Ihnen übel werden.

  • Siegmar Hase

    Ich habe mich viel besser gefühlt als vor der Einnahme von Aralen. Mein chronischer Husten hat nachgelassen und meine Temperatur war fast normal. Alle Covid-Symptome verschwanden bis auf den Verlust von Geschmack und Geruch. Schwindelgefühl war das einzige, was ich hatte.

  • Markus Finkel

    Ich bin geimpft, aber nicht nachgeimpft worden. Ich bin gerade zum ersten Mal mit COVID-19 geimpft worden. Ich bin fettleibig und hatte schon immer Atemprobleme. Ich begann, das Medikament zweimal täglich einzunehmen, und jede Dosis brachte eine gewisse Besserung. Der Schüttelfrost verschwand, der Husten wurde weniger, die Atmung besser. Die einzigen Nebenwirkungen, die ich bemerkte, waren Tinnitus und verschwommenes Sehen, aber die haben mich nicht sehr gestört. Ich glaube wirklich, dass Aralen mich vor einem möglichen Krankenhausaufenthalt oder anderen Problemen bewahrt hat.

  • Brigitte Lang

    Nachdem mein Großvater ein positives Testergebnis für Covid erhalten hatte, wurde er mit diesem Medikament behandelt. Ich kann nicht sagen, ob das Medikament geholfen hat oder nicht, aber das Virus ging allmählich zurück. Das Medikament hatte auch eine interessante "Nebenwirkung". Vor der Behandlung mit Covid hatte mein Großvater Schmerzen in den Beinen, und Aralen reduzierte die Schmerzen und Schwellungen.

  • Karolin Meister

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  • Christina König

    Ich sage nicht, dass Aralen mein Leben gerettet hat, aber vielleicht hat es das. Die Sauerstoffsättigung im Blut stieg schnell an. Nach 5 Tagen fühlte ich mich besser.

  • Susanne Amsel

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  • Lena Bader

    Ich habe ein positives Testergebnis für Covid erhalten. Ich habe Aralen fünf Tage lang eingenommen, und am 6. Tag konnte ich schon wieder normal gehen, ich habe mich erholt. Ich hatte keine anderen Nebenwirkungen, außer einer geringeren Sehschärfe, die Konturen von Gegenständen waren verschwommen. Nach der Genesung begann ich, wieder so zu sehen wie vorher.

  • Sandra Eberhart

    Ich war sehr krank. Ich hatte Halsschmerzen, Fieber und Schluckbeschwerden. Ich konnte nicht gut schlafen. Aralen hat mir mit Covid geholfen. Ich habe mich innerhalb von 2 Wochen davon erholt.

  • Erik Metzger

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  • Susanne Ackerman

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  • Jürgen Gottlieb

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  • Lukas Kastner

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  • Annett Schäfer

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  • Mathias Barth

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  • Robert Eisenhauer

    Hallo zusammen! Ich bin 47 Jahre alt. Ich hatte das Coronavirus und starke Atemwegssymptome. Manchmal war es sehr schwer zu atmen. Mit Aralen fühle ich mich besser. Der Arzt sagte, dass dieses Medikament die Fähigkeit des Virus, sich im Körper zu vermehren, reduziert.

  • Lukas Baum

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  • Markus Schulze

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  • Gabriele Bosch

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    Ich bin sehr zufrieden mit Aralen 250 mg Tabletten. Ich habe es zum zweiten Mal online gekauft.

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