Salbutamol-Notfallspray: richtig inhalieren und die Grenzen kennen
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Salbutamol-Notfallspray: richtig inhalieren und die Grenzen kennen

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Der Ventolin Generika Inhalator ist ein Dosieraerosol mit 0,1 mg Salbutamol pro Sprühstoß. Er öffnet bei Asthma und COPD innerhalb weniger Minuten die Bronchien und dient als Notfall- und Bedarfsspray. In Deutschland ist das Original als Sultanol bekannt, daneben gibt es viele Generika.

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie richtig inhalieren, welche Höchstdosis gilt, welche Nebenwirkungen auftreten und woran Sie erkennen, dass Ihr Asthma eine Dauertherapie braucht. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

Ventolin Generika Inhalator

Wichtig: Das Salbutamol-Spray ist ein Notfall- und Bedarfsspray. Es öffnet die Bronchien für einige Stunden, behandelt aber nicht die Entzündung, die hinter dem Asthma steckt. Wer es öfter als zweimal pro Woche braucht, hat ein nicht gut kontrolliertes Asthma und sollte mit dem Arzt über eine Dauertherapie sprechen. Höchstens 8 Sprühstöße (0,8 mg) in 24 Stunden.

In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

Was ist es?Dosieraerosol mit einem kurz wirkenden Beta-2-Sympathomimetikum („Notfallspray“, „Reliever“)
WirkstoffSalbutamol (als Salbutamolsulfat), 0,1 mg (100 µg) pro Sprühstoß
Handelsnamen in DeutschlandSultanol Dosier-Aerosol (Original, international als Ventolin bekannt), Salbutamol-ratiopharm N, Salbutamol AL und weitere
Verschreibungspflichtig?Ja
Dosis Erwachsene und Jugendliche ab 121–2 Sprühstöße bei Bedarf; nach 4 Minuten ist 1 weiterer möglich
Höchstdosis8 Sprühstöße (0,8 mg) in 24 Stunden; Kinder 4–11 Jahre: 1 Sprühstoß pro Anwendung
DarreichungsformDruckgasinhalation (Dosieraerosol), meist 200 Sprühstöße pro Behälter

Wie das Spray wirkt

Salbutamol entspannt die Muskulatur rund um die Bronchien. Die Wirkung beginnt nach 3 bis 5 Minuten, ist nach etwa einer halben Stunde am stärksten und hält 4 bis 6 Stunden an. Deshalb eignet es sich für akute Beschwerden: plötzliche Atemnot, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust. Es kann auch etwa 10 bis 15 Minuten vor einer Anstrengung genommen werden, wenn der Arzt bei Ihnen ein Belastungsasthma festgestellt hat.

Die Entzündung der Bronchien bekämpft Salbutamol nicht. Dafür gibt es inhalatives Kortison, das täglich genommen wird. Die aktuellen Leitlinien empfehlen, Asthma nicht allein mit einem Bedarfsspray zu behandeln.

So inhalieren Sie richtig

  1. Schutzkappe abnehmen und das Spray kräftig schütteln. Ein neues oder länger nicht benutztes Spray zuerst zweimal in die Luft sprühen.
  2. Aufrecht sitzen oder stehen und ruhig ganz ausatmen, aber nicht in das Mundstück.
  3. Mundstück mit den Lippen fest umschließen, langsam und tief einatmen und dabei einmal auf den Behälter drücken.
  4. Den Atem etwa 10 Sekunden anhalten, dann langsam durch die Nase ausatmen.
  5. Für einen zweiten Sprühstoß etwa eine halbe Minute warten und die Schritte wiederholen.
  6. Mundstück mindestens einmal pro Woche reinigen.

Viele Menschen drücken zu früh oder zu spät. Eine Inhalierhilfe (Spacer) löst das Problem und bringt mehr Wirkstoff in die Lunge, besonders bei Kindern und älteren Menschen. In der Apotheke können Sie Ihre Technik kostenlos prüfen lassen.

Wie lange reicht mein Spray, und was sagt das über mein Asthma?

350Tage reicht ein Spray mit 200 Sprühstößen
1Sprays pro Jahr

Orientierung nach den Asthma-Leitlinien. Wie oft Sie Ihr Spray nehmen dürfen, legt Ihr Arzt fest.

Wer darf das Spray nicht oder nur vorsichtig nehmen?

  • bei Allergie gegen Salbutamol oder das Treibgas Norfluran
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Betablockern (auch als Augentropfen), weil diese die Wirkung aufheben können
  • Vorsicht bei Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, schwerem Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes und niedrigem Kalium

In der Schwangerschaft ist ein gut behandeltes Asthma für Mutter und Kind wichtiger als der Verzicht auf das Spray. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, setzen Sie das Spray aber nicht einfach ab.

Nebenwirkungen

Häufig sind ein leichtes Zittern der Hände, Kopfschmerzen und ein schnellerer Puls, besonders nach mehreren Sprühstößen. Gelegentlich kommen Herzklopfen, Mund- und Rachenreizung und Muskelkrämpfe vor. Selten sinkt der Kaliumspiegel. Sehr selten verengen sich die Bronchien direkt nach dem Inhalieren (paradoxer Bronchospasmus): Dann das Spray nicht weiter benutzen und sofort ärztliche Hilfe holen.

Rufen Sie den Notruf 112, wenn die Atemnot nach dem zweiten Einsatz des Sprays nicht deutlich besser wird, wenn Sie nicht mehr in ganzen Sätzen sprechen können, Lippen oder Finger blau werden, Sie verwirrt oder sehr müde werden oder Brustschmerzen haben. Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Wechselwirkungen

MittelWas passiert
Betablocker (z. B. Propranolol, Timolol-Augentropfen)Wirkung von Salbutamol wird aufgehoben, Gefahr eines schweren Asthmaanfalls
Wassertabletten wie Furosemid, Kortison, TheophyllinKalium kann bei hoher Dosis stark sinken
DigoxinRhythmusstörungen bei Kaliummangel
MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressivastärkere Wirkung auf Herz und Kreislauf

Spray, Tablette oder Dauertherapie?

Das Spray ist die Standardform von Salbutamol. Tabletten (Ventolin Generika Tabletten) wirken langsamer und haben mehr Nebenwirkungen; sie sind nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Für die Dauerbehandlung verordnet der Arzt ein inhalatives Kortison, oft kombiniert mit einem lang wirkenden Bronchienerweiterer. Bei einem schweren Schub kommen kurz Kortison-Tabletten wie Prednisolon dazu. Allergischer Schnupfen, der Asthma verschlechtert, kann mit Cetirizin behandelt werden.

Häufige Fragen

Bekomme ich ein Salbutamol-Spray ohne Rezept?

Nein. Salbutamol ist in Deutschland auch als Spray verschreibungspflichtig. Wer Asthma hat, bekommt es vom Hausarzt oder Lungenfacharzt; gesetzlich Versicherte zahlen in der Apotheke nur die Zuzahlung.

Ist Ventolin dasselbe wie Sultanol?

Ja, beide enthalten 0,1 mg Salbutamol pro Sprühstoß. Ventolin ist der internationale Name des Originals, in Deutschland heißt es Sultanol. Daneben gibt es viele Generika mit demselben Wirkstoff.

Wie viele Sprühstöße darf ich pro Tag nehmen?

Laut Fachinformation höchstens 8 Sprühstöße (0,8 mg) in 24 Stunden, mit mindestens 3 Stunden Abstand bei wiederholter Anwendung über mehrere Tage. Wer mehr braucht, muss zum Arzt.

Woran erkenne ich, dass das Spray leer ist?

Viele Sprays haben kein Zählwerk. Notieren Sie das Datum der ersten Anwendung und zählen Sie grob mit: Bei 200 Sprühstößen und 2 Stößen pro Tag reicht ein Spray etwa 100 Tage. Das Schütteln verrät nicht zuverlässig, ob noch Wirkstoff drin ist, weil Treibgas übrig bleibt.

Darf ich das Spray vor dem Sport nehmen?

Wenn Ihr Arzt ein Belastungsasthma festgestellt hat, ja: etwa 10 bis 15 Minuten vor der Anstrengung. Im Wettkampfsport ist inhaliertes Salbutamol bis zu einer festgelegten Menge erlaubt.

Mein Herz rast nach dem Spray. Ist das gefährlich?

Ein etwas schnellerer Puls ist häufig und meist harmlos. Bei starkem Herzrasen, unregelmäßigem Herzschlag oder Brustschmerzen holen Sie ärztliche Hilfe, im Notfall über 112.

Hilft das Spray auch bei Husten?

Nur, wenn der Husten durch verengte Bronchien entsteht, etwa bei Asthma. Bei einem normalen Erkältungshusten hilft Salbutamol nicht.

Quellen: Fachinformation Sultanol Dosier-Aerosol (GlaxoSmithKline, fachinfo.de), Fachinformation Salbutamol-ratiopharm N Dosieraerosol, Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma, Global Initiative for Asthma (GINA). Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

  • Hanna Schmidt

    Vor einigen Jahren hatte ich eine Lungenentzündung und seitdem habe ich im Winter Krämpfe, besonders bei frostigem Wetter. Ventolin wurde zu meiner Rettung. Es lindert Krämpfe schnell und erleichtert das Atmen.

  • Lukas Weber

    Ventolin ist sehr wirksam und einfach zu verwenden. Wenn ich einen Anfall habe, benutze ich das Medikament nach den Empfehlungen meines Arztes. Ich drücke die Kappe und halte beim Einatmen den Atem kurz an, damit alles drinnen bleibt. Es dauert eine Minute, bis mein Atem wieder normal wird.

  • Emilia Bauer

    Ich nahm dieses Medikament gegen Hustenanfälle, die durch Bronchitis verursacht wurden. Nach einer 7-tägigen Behandlung habe ich den Husten ganz vergessen. Der Schleim ist völlig verschwunden. Keine Atemnot. Ich fühle mich zu 100% gesund.

  • Maximilian Hoffmann

    Der Krampf wird sofort gelöst; das Atmen wird leicht und frei. Es ist großartig, dass es solche Medikamente gibt.

  • Sophia Fischer

    Meine Familie kennt dieses Medikament schon lange. Mein Opa benutzte den Ventolin-Inhalator. Er hatte Asthma und ohne Ventolin erstickte er einfach. Jetzt benutze ich es aus denselben Gründen und es erfüllt immer gut seine Aufgabe.

  • Felix Schneider

    Meine Diagnose ist Bronchialasthma. Ich benutze Ventolin seit über 20 Jahren. Ich verwende es nur bei Bedarf. Es gibt Tage und sogar Wochen, an denen es nicht notwendig ist, darauf zurückzugreifen. Ich denke daher, ich habe keine Toleranz gegenüber dem Medikament. Es wirkt immer noch genauso gut und schnell.

  • Mia Klein

    Vor kurzem hatte ich eine schwere Tracheobronchitis. Sie war von einem starken Husten begleitet, der meinen ganzen Körper schmerzte. Der Arzt verschrieb Ventolin, zweimal täglich einen Zug. Am Ende der ersten Woche waren die Symptome vollständig verschwunden. Ich bin froh, dass sie mir dieses Medikament gegeben haben.

  • Leon Wagner

    Mein ganzes Leben hatte ich typische Asthmasymptome. Aber aus irgendeinem Grund dachten die Ärzte, ich hätte viele Allergien. Erst mit 18 erfuhr ich meine eigentliche Diagnose - Bronchialasthma. Und jetzt ist Ventolin mein bester Begleiter und Lebensretter. Es versagt nie und macht meinen Atem in wenigen Minuten glatt.

  • Noah Schröder

    Ich habe von diesem Medikament durch mein Kind erfahren. Meine Tochter wuchs eher schwach heran. Bis sie sechs Jahre alt war, litt sie fast alle drei Monate an Bronchitis und Tracheitis. Ich habe kürzlich ein Aerosolspray gekauft, wie es der Kinderarzt empfohlen hat. Wir verwenden es nur in extremen Fällen, wenn der Husten so stark ist, dass sie nicht schlafen kann. Ventolin hilft sofort.

  • Anna Schmitt

    Ich habe eine starke Allergie gegen Pollen. Wenn die Saison kommt, wird es schwierig zu atmen. Hier kommt Ventolin zur Rettung. Natürlich zusammen mit Antihistaminika. Ich benutze es seit drei Jahren und habe keine Beschwerden.

  • David Richter

    Ich leide seit meiner Kindheit an Asthma und kenne Ventolin schon lange. Ich mag dieses Medikament. Es hat eine sanfte Wirkung und reizt den Kehlkopf nicht. Außerdem hat es einen neutralen Geschmack, der Ihnen nicht übel macht. Am wichtigsten ist, dass der Inhalator schnell einen Bronchospasmus lindert.

  • Lena Koch

    Leider entwickelte ich nach einer Woche der Einnahme dieses Medikaments eine Tachykardie. Das Medikament war überhaupt nicht für mich geeignet.

  • Jonas Berger

    Ich verwende Ventolin seit über fünf Jahren. Dies ist mein Notfallfahrzeug. Das Medikament ist gut darin, einen Asthmaanfall zu stoppen. Ich benutze es nur im Notfall, denn manchmal bekomme ich danach Kopfschmerzen.

  • Lara Krüger

    Dieses Jahr wurde bei mir Bronchialasthma diagnostiziert. Ich konnte einfach nicht ausatmen. Manchmal kam es mir vor, als würde ich explodieren. Ventolin hilft, meinen Atem mühelos zu machen, wie es sein sollte.

  • Sofia Lange

    Ich verwende Ventolin seit 2 Jahren. Vor 2 Jahren wurden meine Asthmaanfälle sehr häufig, besonders nachts. Meine üblichen Pillen halfen nicht. Nur Ventolin half mir, schreckliche Anfälle und Atemnot loszuwerden.

  • Paul Hartmann

    Ich habe Bronchialasthma und habe mir dieses Medikament selbst gekauft, ohne zu überprüfen, ob ich Allergien habe. Nach der Anwendung fühlte ich eine Schwäche im ganzen Körper; mein Gesicht wurde rot, und ich fing an zu ersticken. Ich nahm sofort Antihistaminika. Und dann gab mir der Notarzt eine intravenöse Injektion, und ich wurde erleichtert. Seien Sie vorsichtig und verwenden Sie das Medikament wie vorgeschrieben. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht allergisch auf die Wirkstoffe des Medikaments reagieren.

  • Niklas Zimmermann

    Ich verwende dieses Medikament schon lange. Wenn ich es richtig nehme, gibt es keine Nebenwirkungen. Aber wenn ich versehentlich überdosisere und drei Züge auf einmal nehme, fangen meine Hände an zu zittern und mir wird schwindelig. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, den Anweisungen und Empfehlungen Ihres Arztes zu folgen!

  • Emma Meyer

    Ich kann mich nicht erinnern, wie es ist, ohne Ventolin zu leben. Es begleitet mich den größten Teil meines Erwachsenenlebens. Hilft immer, sodass die Anfälle mich nicht unvorbereitet treffen. Manchmal wird mir nach dem Inhalieren des Medikaments etwas schwindelig. Aber das ist nichts, denn es verbessert meinen Atem in nur wenigen Minuten.

  • Tim Neumann

    Mein Sohn ist asthmatisch. Eine Verschlimmerung der Krankheit tritt normalerweise auf, wenn er sich erkältet. Während der Krankheit verwenden wir immer Ventolin als Teil der Behandlung. Das Medikament lindert schnell den Husten.

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