Antibiotika – Wirkstoffe, Einsatz und Warnhinweise

  • Amoxil Generika

    28.48€ 27.12€

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  • Bactrim Generika

    23.05€ 21.95€

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  • Cipro Generika

    39.75€ 37.86€

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  • Doxycycline Generika

    41.56€ 39.58€

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  • Flagyl Generika

    24.73€ 23.55€

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  • Levofloxacin

    26.81€ 25.53€

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  • Monuril Generika

    42.26€ 40.25€

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  • Suprax Generika

    35.19€ 33.51€

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  • Vibramycin Generika

    41.08€ 39.12€

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  • Xifaxan Generika

    16.58€ 15.79€

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Antibiotika gehören nicht in die Hausapotheke zur Selbstbehandlung. Welches Antibiotikum, in welcher Dosis und wie lange, hängt vom Erreger und vom Ort der Infektion ab. Falsch eingesetzte Antibiotika helfen nicht und fördern Resistenzen. Gegen Erkältung, Grippe und COVID-19 wirken sie nicht. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

Antibiotika töten Bakterien ab oder hemmen ihr Wachstum. Sie sind unverzichtbar bei Lungenentzündung, Harnwegsinfekten, bestimmten Hals-, Ohren- und Hautinfektionen oder Borreliose. Viele Atemwegsinfekte werden aber von Viren verursacht, dann bringt ein Antibiotikum nur Nebenwirkungen. Deshalb verordnet der Arzt ein Antibiotikum nach Untersuchung, manchmal nach einem Abstrich oder einer Urinkultur.

Die zehn Produkte dieser Kategorie gehören zu verschiedenen Wirkstoffgruppen. Hier sehen Sie, wofür jedes typischerweise eingesetzt wird und welche Warnhinweise gelten.

Produkte in dieser Kategorie

  • Amoxil Generika (Amoxicillin) – 250, 500, 625 und 1000 mg. Penicillin, häufig bei Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- und Lungenentzündung. 625 mg ist üblicherweise die Kombination mit Clavulansäure. Nicht bei Penicillinallergie.
  • Bactrim Generika (Cotrimoxazol) – 800/160 mg (Sulfamethoxazol/Trimethoprim). Bei bestimmten Harnwegs- und anderen Infektionen. Selten schwere Hautreaktionen, Vorsicht bei Nierenschwäche.
  • Cipro Generika (Ciprofloxacin) – 250, 500 und 750 mg. Fluorchinolon. Laut Rote-Hand-Brief nur noch, wenn andere Antibiotika nicht infrage kommen, wegen Sehnenrissen, Nervenschäden und Aortenschäden.
  • Levofloxacin – 250, 500 und 750 mg. Ebenfalls ein Fluorchinolon mit denselben Einschränkungen wie Ciprofloxacin.
  • Doxycycline Generika – 100 mg. Tetracyclin, z. B. bei Borreliose, Chlamydien, bestimmten Atemwegsinfekten und Akne. Starke Sonnenempfindlichkeit, nicht für Schwangere und Kinder unter 8 Jahren.
  • Vibramycin Generika (Doxycyclin) – 100 mg, derselbe Wirkstoff wie Doxycycline Generika.
  • Flagyl Generika (Metronidazol) – 200 und 400 mg. Gegen anaerobe Bakterien und Parasiten, z. B. bakterielle Vaginose, Trichomonaden, bestimmte Darminfektionen. Kein Alkohol während und 48 Stunden danach.
  • Monuril Generika (Fosfomycin) – 3 g Granulat als Einmaldosis gegen unkomplizierte Blasenentzündung bei Frauen. In Deutschland als Monuril zugelassen.
  • Suprax Generika (Cefixim) – 100 und 200 mg. Cephalosporin zum Einnehmen, z. B. bei Harnwegs- und Atemwegsinfekten. Bei Penicillinallergie nur nach ärztlicher Abwägung.
  • Xifaxan Generika (Rifaximin) – 200, 400 und 550 mg. Wird kaum aus dem Darm aufgenommen. In Deutschland bei Reisedurchfall (200 mg) und zur Vorbeugung der hepatischen Enzephalopathie bei Leberzirrhose (550 mg) zugelassen.

Wichtige Regeln bei Antibiotika

  • Nur nach ärztlicher Verordnung. Der Arzt wählt das Mittel passend zum Erreger und prüft Allergien und Wechselwirkungen.
  • Dosis und Dauer einhalten. Nehmen Sie das Antibiotikum so lange wie verordnet. Die Einnahmedauer wird heute oft kürzer gewählt als früher, aber das bestimmt der Arzt.
  • Keine Reste aufheben oder weitergeben. Ein «übriges» Antibiotikum passt beim nächsten Infekt selten.
  • Abstand zu Milch und Mineralien: Doxycyclin und Fluorchinolone nicht zusammen mit Milchprodukten, Eisen, Magnesium oder Kalzium einnehmen.

Wichtige Wechselwirkungen

AntibiotikumAchtung bei
MetronidazolAlkohol (Übelkeit, Herzrasen), Blutverdünner
Ciprofloxacin, LevofloxacinKortison (Sehnenrisse), QT-verlängernde Mittel, Theophyllin
CotrimoxazolMethotrexat, Blutverdünner, kaliumsparende Mittel
DoxycyclinIsotretinoin, Antazida, Eisenpräparate
Sofort 112 anrufen bei Atemnot, Schwellung von Gesicht oder Zunge, großflächigem Ausschlag mit Blasen. Bei starken, wässrigen oder blutigen Durchfällen während oder nach einer Antibiotikabehandlung (Verdacht auf Clostridioides difficile) und bei plötzlichen Sehnenschmerzen unter Fluorchinolonen umgehend ärztliche Hilfe holen, nachts über 116 117.

Azithromycin (Zithromax Generika) steht auf dieser Website in der Kategorie COVID-19, ist aber ebenfalls ein Antibiotikum.

Brauche ich bei diesen Beschwerden wahrscheinlich ein Antibiotikum?

Kreuzen Sie an, was zutrifft. Nur der Arzt kann entscheiden.

Allgemeine Orientierung, keine Diagnose.

Häufige Fragen zu Antibiotika

Bekomme ich Antibiotika in Deutschland ohne Rezept?

Nein. Alle Antibiotika zum Einnehmen sind in Deutschland verschreibungspflichtig.

Darf ich während der Antibiotika-Einnahme Alkohol trinken?

Bei Metronidazol auf keinen Fall. Bei den meisten anderen gibt es keine gefährliche Wechselwirkung, aber Alkohol belastet den Körper während einer Infektion zusätzlich.

Wirken Antibiotika gegen die Pille?

Bei den meisten Antibiotika nicht nachweislich. Bei Erbrechen oder starkem Durchfall kann die Pille aber unsicher sein. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was tun bei Durchfall unter Antibiotika?

Leichter Durchfall ist häufig. Bei starkem, wässrigem oder blutigem Durchfall sofort zum Arzt.

Kann ich ein Antibiotikum früher absetzen, wenn es mir besser geht?

Nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Er legt die Dauer fest.

Warum sind Ciprofloxacin und Levofloxacin eingeschränkt?

Weil sie seltene, aber schwere und teils bleibende Nebenwirkungen an Sehnen, Nerven und der Hauptschlagader verursachen können. Das BfArM hat dazu Rote-Hand-Briefe veröffentlicht.

Quellen: Fachinformationen der genannten Wirkstoffe (BfArM AMIce), Rote-Hand-Briefe zu Fluorchinolonen, S3-Leitlinie Harnwegsinfektionen (AWMF), Robert Koch-Institut zu Antibiotikaresistenzen, gesund.bund.de. Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. In Deutschland dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel nur gegen ärztliches Rezept abgegeben werden, und der Zoll kann eine Sendung ohne Rezept zurückhalten. Wir prüfen keine Rezepte: Sprechen Sie vor der Bestellung mit Ihrem Arzt.

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